Hilfsprojekt "Cambodian Diabetes Clinic" e.V. zur Unterstützung des ersten
kambodschanischen Diabetes-Krankenhauses
Der zweite Indochinakrieg und
die Schreckensherrschaft durch POL POT haben Kambodscha verwüstet. Die
Vertreibung aus den Städten, die Flucht vor den ROTEN KHMER und das Ausbluten
der Bevölkerung durch Ermordung der Intelligenz haben Kambodscha zu einem der
ärmsten Länder der Erde gemacht.
50% der Bevölkerung haben ein
Familieneinkommen von weniger als 1 $ pro Tag. Aus der Tradition heraus sieht
man Krankheit als eine Art von Strafe an. Behandelt wird sie wie vor 200 Jahren
durch den Medizinmann oder den Geistheiler.
Zahllose Krankheiten sind
bereits Spätfolgen dieser Ursachen, die eine solide Chance auf Heilung gehabt
hätten, so z.B. Diabetes, an dem ca. 5% der 11 Mio. Landesbewohner erkrankt
sind.
Eine private kambodschanische
Organisation, die "Cambodian Diabetes Clinic" hat sich zur Aufgabe gemacht, an
Diabetes Erkrankten aufklärend und medizinisch zu helfen. Diese Organisation
findet volle Anerkennung des Staates, allerdings ist der Staat nicht in der
Lage, das Projekt finanziell zu unterstützen.
Seit Mai hat die Diabetes-Tagesklinik in Phnom Penh ihre Arbeit aufgenommen.
Ein Schild am Eingangstor und Erfolge der medizinischen Arbeit haben die Zahl
der Patienten bis Ende Juli auf über 100 steigen lassen. Diese Zahl wird sich
sehr bald verdoppelt haben.
Durch großzügige Medikamentenspenden aus Deutschland und Korea konnte die
Diabetes-Behandlung bisher für die Mehrzahl der Patienten kostenlos durchgeführt
werden. Für die Blutzuckerkontrolle und Blutdruckmessung wird, wenn möglich,
eine Gebühr erhoben, ebenso für die Medikamente zur Herz- und dermatologischen
Behandlung.
Für Spenden, die ich im Sommer mitnehmen konnte, war es möglich, einen Arzt mit
monatlich $ 200.- zu entlohnen und zwei second-hand-Kühlschränke für Medikamente
anzuschaffen. Zwei weitere Ärzte und zwei Medizinalassistenten arbeiten z.Zt.
noch ohne Entgelt.
Das der Klinik kostenlos zur Verfügung gestellte Gebäude hat sich in
Renovierung und Unterhalt als zu teuer erwiesen. Für eine kurze Übergangszeit
hat ein Dermatologe der Diabetesklinik einen Warteflur und einen klimatisierten
Teilraum zur Nutzung freigegeben.
Jetzt ist der Klinik ein kostenloser, geeigneter, sehr günstig gelegener
Baugrund angeboten worden. Die einzige Bedingung: es muß baldmöglichst gebaut
werden. Die bisher geschätzten Kosten für einen einstöckigen Bau mit 5 Räumen
belaufen sich auf ca. $ 6000.-
Die vorrangigste Aufgabe, die sich der Verein gestellt hat, ist die
Unterstützung des Neubaus der Tagesklinik, neben der Entlohnung des Personals
und der Anschaffung eines EKG-Gerätes.
Das Hilfsprojekt "Cambodian Diabetes Clinic" hofft durch das Werben um Spenden,
daß der begonnene und hoffnungsvolle Weg bald ebenso steil nach oben gehen kann,
wie die Anzahl der Patienten.
Unser Ziel ist es, der armen
Bevölkerungsschicht, die ohne Hilfe durch westliche Länder keine medizinische
Betreuung erhalten kann, zu zeigen, dass Menschen aus dem fernen Europa an sie
denken.
Außer dem guten Willen einiger
kambodschanischer Ärzte und einem im Zentrum von Phnom Penh gelegenen, kostenlos
zur Verfügung gestellten Gebäude, in dem es außer Strom und Wasser keine
Einrichtung gibt, ist bisher nichts vorhanden.
So hat sich unsere Organisation
Hilfsprojekt "Cambodian Diabetes Clinic" zur Aufgabe gemacht, um Geld- und
Sachspenden zu bitten. Sie können sicher sein, dass jeder Cent und jede
Medikamenten- oder Einrichtungsspende ihr Ziel erreicht.
Kleine und größere Spenden sind herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin: Susanne Fischer
Saarstraße 71- 50996 Köln - Tel. 0221/392893
Kontonummer: -kommt in Kürze-
BLZ: 12345678
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
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Vereinsvorstand:
Susanne Fischer wohnhaft in:
Ralf Hoffmann Saarstraße 71
Nancy Hoffmann 50996 Köln
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